La-Plata-Museum, Wissenschaftsmuseum in La Plata, Argentinien.
Das Museo de La Plata ist ein neoklassizistisches Gebäude im Paseo del Bosque, 135 Meter lang, mit rechteckigem Grundriss und zwei halbkreisförmigen Enden. Sein vorspringender Portikus ruht auf sechs korinthischen Säulen über einer breiten Freitreppe, die von zwei Smilodon-Skulpturen von Víctor de Pol bewacht wird. Zwölf Büsten von Naturforschern des 18. und 19. Jahrhunderts stehen in Nischen neben dem Haupteingang.
Das Museum wurde 1884 von Francisco Pascasio Moreno gegründet und öffnete 1888 zum ersten Mal für die Öffentlichkeit. Es war die erste Institution dieser Art in La Plata und trug wesentlich zur Entwicklung von Bildung und Forschung in der Region bei.
Der Name des Museums ehrt Francisco Pascasio Moreno, seinen Gründer und lebenslangen Direktor. Die zweite Etage zeigt archäologische und ethnografische Stücke aus Argentinien und Peru, die amerikanische Kulturen von der akeramischen Periode (12.800 v. Chr.) bis zum Inkareich und zur Ankunft der Europäer nachzeichnen. Ein ägyptischer Saal bewahrt 300 Objekte aus der Rettung des Aksha-Tempels, darunter 60 aus dem Tempel Ramses' II.
Das Museum steht im Park Paseo del Bosque auf einem von dem Stadtplaner Charles Thays gestalteten Gelände und ist zu Fuß durch den Park erreichbar. Der Bau ist 135 Meter lang, für den Rundgang durch die Säle sollte man Zeit einplanen; die Bibliothek umfasst 58.000 Bände, ein Amphitheater wurde 1992 eröffnet.
Der Grundriss des Gebäudes ist ein Rechteck mit zwei Halbkreisen an den Enden, 135 Meter auf der Hauptachse und 70 Meter auf der Nebenachse. Den Portikus mit sechs korinthischen Säulen flankieren zwölf Büsten von Naturforschern des 18. und 19. Jahrhunderts aus der Hand des Venezianers Víctor de Pol, in Nischen zwischen toskanischen Pilastern, je sechs zu beiden Seiten des Eingangs.
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