Villa 31, Informelle Siedlung im Bezirk Retiro, Buenos Aires, Argentinien
Villa 31 ist eine informelle Siedlung im Stadtteil Retiro in Buenos Aires, Argentinien, die sich über mehrere Straßenblöcke nahe dem Hafen erstreckt. Die selbstgebauten Häuser stehen dicht beieinander und folgen einem organischen Straßennetz, das über Jahrzehnte gewachsen ist.
Die Siedlung entstand 1932, als Einwanderer und Arbeiter das Gelände wegen seiner Nähe zu Beschäftigungsmöglichkeiten während der Weltwirtschaftskrise besetzten. Über die Jahre wuchs die Gemeinschaft durch Zuwanderung aus verschiedenen Regionen Argentiniens und den Nachbarländern.
Die Cristo-Obrero-Kirche dient als zentraler Treffpunkt, wo Bewohner an Gemeinschaftsaktivitäten teilnehmen und ihre kulturellen Verbindungen pflegen.
Die Regierung von Buenos Aires hat ein Integrationsprogramm umgesetzt, das grundlegende Dienstleistungen wie Wasser, Strom und verbesserte Wohnbedingungen für die Bewohner bereitstellt. Besucher sollten respektvoll bleiben und sich bewusst sein, dass es sich um ein bewohntes Wohngebiet handelt.
Die Gemeinde erhielt internationale Anerkennung, als sie während der Olympischen Jugend-Sommerspiele 2018 in Buenos Aires Sportanlagen beherbergte. Diese Veranstaltung brachte Aufmerksamkeit für die Bestrebungen der Bewohner, ihre Nachbarschaft zu verbessern und in die Stadt zu integrieren.
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