Altos de Ezcurra, Historische Residenz in Montserrat, Buenos Aires, Argentinien
Altos de Ezcurra ist ein zweistöckiges Wohnhaus in Buenos Aires mit einer klassischen Eingangsfassade, doppeltflügeligen Türen und einer Treppe aus Paraguay-Palmholz. Das Gebäude zeigt italienische Renaissance-Elemente in seiner Architektur und wurde im unteren Bereich später für Geschäftstätigkeit umgenutzt.
Das Haus wurde 1836 von Saturnino Segurola erbaut und gehörte María Josefa Ezcurra, der Schwägerin des Gouverneurs Juan Manuel de Rosas. Die rote Fassadenfarbe symbolisierte damals die föderale politische Bewegung, die Buenos Aires in dieser Epoche dominierte.
Das Haus war ein bedeutender Treffpunkt während der Herrschaft von Rosas und wird in José Mármols Roman 'Amalia' als Schauplatz wichtiger Szenen erwähnt. Der Ort ist mit den politischen und literarischen Kreisen des 19. Jahrhunderts verbunden, die Buenos Aires geprägt haben.
Das Gebäude befindet sich in einem gut erschlossenen Bereich mit guten Verkehrsanbindungen in der Stadt. Seit 2009 finden unter städtischer Aufsicht Restaurierungsarbeiten statt, die die historische Substanz schützen sollen.
Das Erdgeschoss wurde in den 1860er Jahren für Geschäftstätigkeit umgebaut und war nicht immer eine reine Wohnstätte. Diese Veränderung zeigt, wie die Nutzung der Häuser in diesem Viertel sich mit den wirtschaftlichen Bedürfnissen der Stadt entwickelte.
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