Museo Nacional de Historia Natural de Uruguay, Naturhistorisches Museum im Stadtteil Ciudad Vieja, Montevideo, Uruguay.
Das Museo Nacional de Historia Natural de Uruguay ist ein naturhistorisches Museum in Montevideo, das Präparate von Tieren, Fossilien, Mineralien und Gegenstände aus der Region beherbergt. Die Sammlungen umfassen Beispiele aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen wie Zoologie, Geologie und Paläontologie.
Das Museum wurde 1837 gegründet und öffnete seine Türen am 18. Juli 1838 als eines der ältesten naturhistorischen Institute in Südamerika. Es entwickelte sich zu einer wichtigen Institution für die wissenschaftliche Erforschung der Natur des Kontinents.
Das Museum zeigt Sammlungen, die das natürliche Leben Uruguays widerspiegeln, von Tierpräparaten bis zu Gesteinen aus verschiedenen Regionen des Landes. Besucher können hier sehen, welche Arten in Uruguay heimisch sind und wie die Landschaft im Laufe der Zeit geformt wurde.
Der Ausstellungsbereich liegt in der Calle Miguelete 1825 im Viertel Villa Muñoz, im ehemaligen Gefängnis Cárcel de Miguelete, das er sich mit dem Espacio de Arte Contemporáneo teilt; die wissenschaftlichen Sammlungen und die Bibliothek bleiben in der Calle 25 de Mayo 582 in der Ciudad Vieja. Die ersten zwei Ausstellungen behandeln das prähistorische Leben auf dem heutigen Staatsgebiet Uruguays und die heutige Ökologie des Landes.
Ein seit den 1980er Jahren im Museum aufbewahrter Schädel wurde 2008 zum Holotyp von Josephoartigasia monesi bestimmt, benannt nach dem früheren Direktor Álvaro Mones; die Gattung ehrt José Gervasio Artigas. Es ist die größte bekannte Nagetierart, geschätzt bis 1.000 kg, die vor 2 bis 4 Millionen Jahren lebte.
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