Departamento Lavalle, Departamento in Argentinien
Lavalle ist ein Verwaltungsbezirk in der nördlichen Zone von Mendoza und umfasst ein großes, hauptsächlich ebenes Gebiet mit sandigen und salzigen Böden. Die Region erstreckt sich über mehr als 10.200 Quadratkilometer und enthält mehrere Dörfer, Ackerland und Schutzgebiete wie die Telteca-Wälder mit alten Algarrobo-Bäumen.
Die Region war ursprünglich die Heimat der Huarpes-Indigenen, die von Fischen aus den Lagunas de Guanacache lebten und Körbe und Boote aus Schilf herstellten. Spanische Siedler kamen ab dem 17. Jahrhundert an und gründeten 1610 eine Kirche in Huanacache, was zur Verschmelzung von indigenen und spanischen Kulturen führte.
Der Name Lavalle geht auf einen Unabhängigkeitshelden zurück und wurde 1889 offiziell angenommen. Die Region behält starke Verbindungen zu den Huarpes-Traditionen, die man in den Festen und in der Beziehung der Menschen zum Wasser sieht.
Besucher sollten wissen, dass die Region sehr trocken ist mit extremen Temperaturen im Sommer und Winter sowie starken Nordwinden. Wer die Gegend erkunden möchte, findet Möglichkeiten zum Camping, Reiten und zum Besuch von Bauernhöfen mit lokalen Kostproben und Weinverkostungen.
Die Region ist ein führender Honigproduzent in Argentinien und veranstaltet jährlich einen internationalen Honigwettbewerb, der Imker und Züchter von weither anzieht. Die zwei unterschiedlichen Klimazonen - Wüste und bewässertes Land - erzeugen verschiedene Honigtypen mit eigenständigen Geschmacksprofilen.
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