Cabo Polonio, Abgelegenes Küstendorf im Departamento Rocha, Uruguay
Cabo Polonio ist eine kleine Siedlung auf einer Halbinsel, wo Sanddünen auf den Atlantischen Ozean treffen und ein Leuchtturm die Küste überragt. Der Ort erstreckt sich über Sand und Felsen mit einfachen Häusern und einem Hafen für Fischerboote.
Die Gegend erhielt ihren Namen von einem Schiffswrack eines Schiffes namens Polonio, das im 18. Jahrhundert in der Nähe des Kaps sank. Dieser Fund prägte die Geschichte der Halbinsel und führte zu ihrer späteren Benennung.
Die Gemeinde bewahrt traditionelle Fischereitechniken, die über Generationen weitergegeben wurden, und das Leben hier dreht sich um die tägliche Arbeit am Meer.
Der Zugang zum Dorf erfordert spezialisierte 4x4-Fahrzeuge, die über Sanddünen fahren müssen, da keine befestigten Straßen zur Hauptstraße führen. Die Anreise dauert Zeit und ist nur bei bestimmten Wetterbedingungen möglich.
Das Dorf funktioniert ohne städtische Stromversorgung oder Wasserleitung und nutzt Solaranlagen, Generatoren und Regenwassersammlung. Diese autarke Lebensweise macht es zu einem Ort, an dem die Natur den Alltag bestimmt.
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