Córdoba, Bildungszentrum in Zentralargentinien
Córdoba ist eine Stadt im Zentrum Argentiniens, die sich entlang des Flusses Suquía am Fuß der Sierras Chicas erstreckt. Die Bebauung reicht von kolonialen Vierteln mit niedrigen Häusern bis zu modernen Hochhäusern, die das zweite größte städtische Zentrum des Landes bilden.
Jerónimo Luis de Cabrera gründete die Siedlung 1573 als strategischen Punkt zwischen der Atlantikküste und den inneren Gebieten. Die Stadt entwickelte sich rasch zu einem religiösen und gelehrten Zentrum, als die Jesuiten 1613 die erste Universität Argentiniens eröffneten.
Studenten prägen das alltägliche Leben in den Straßen rund um die Universität, mit Buchhandlungen und Cafés, die bis spät abends geöffnet bleiben. Die Stadt feiert ihre akademische Tradition durch regelmäßige Lesungen, Theateraufführungen und Debatten, die für jeden zugänglich sind und das Zusammenleben der Bewohner prägen.
Die zentrale Lage macht die Stadt zu einem Verkehrsknotenpunkt, der durch Eisenbahnen und Autobahnen sowohl die Pampa-Region als auch den Nordwesten Argentiniens verbindet. Besucher finden im historischen Zentrum die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar, während Vororte mit Bussen leicht zugänglich sind.
Der Jesuitenblock, von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt, enthält religiöse Gebäude und Bildungseinrichtungen aus der Kolonialzeit. In den unterirdischen Gängen unter der Kathedrale entdecken Besucher Krypten und Fundamente, die normalerweise übersehen werden und Einblicke in die frühe Bauweise geben.
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