Santa Fe, Hafenstadt im Departamento La Capital, Argentinien.
Santa Fe liegt am Ufer des Paraná und ist über Wasserstraßen und den Hernandarias-Tunnel mit der Stadt Paraná verbunden. Die Bausubstanz erstreckt sich von Kolonialkirchen bis zu modernen Universitätsgebäuden entlang mehrerer Stadtteile.
Juan de Garay gründete die Siedlung im Jahr 1573 weiter nördlich am Flussufer. Wegen wiederholter Überschwemmungen verlegten die Bewohner den gesamten Ort 1651 an seine heutige Stelle.
Der Name der Stadt leitet sich vom spanischen Ausdruck für "heiliger Glaube" ab, was die Wurzeln der kolonialen Gründung widerspiegelt. Entlang der Uferpromenade treffen sich Bewohner zum Mate-Trinken und genießen den Blick auf den breiten Fluss.
Der Hafen liegt etwa 400 Kilometer im Landesinneren und wickelt Fracht aus Bolivien und Paraguay ab. Für Besucher lohnt sich ein Spaziergang entlang der Uferzone, wo Fährverbindungen zur Nachbarstadt abfahren.
Die Iglesia San Francisco mit ihrem Konvent und La Merced sowie die Kathedrale stammen aus dem späten 17. Jahrhundert und tragen nationale Denkmalstatus. In den Gewölben dieser Bauten ruhen zum Teil noch kolonialzeitliche Wandmalereien und Schnitzereien aus Holz.
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