Cerro Pan de Azúcar, Berggipfel in der Provinz Córdoba, Argentinien.
Der Cerro Pan de Azúcar ist ein Hügel in den Sierras Chicas in der Provinz Córdoba, Argentinien, der 1.290 m über dem Meeresspiegel erreicht. Seine breite, abgerundete Kuppe ist mit trockenem, hellbraunem und gelblichem Gras bedeckt; am höchsten Punkt steht ein einzelnes dünnes Kreuz, und am unteren linken Hang ist ein schlanker Mast oder eine Antenne zu sehen. Die unteren Hänge sind wegen eines dichten, niedrigen Waldes dunkelgrün.
Die Straße über den Berg, die RP E-54, wurde 1931 unter Präsident José Félix Uriburu gebaut und nach dem Staatsstreich vom 6. September 1930 gegen Hipólito Yrigoyen benannt, der zuvor den alten Weg eingeweiht hatte. Auf gut 20 km Länge diente sie als Wertungsprüfung bei Rallyes und erhielt den Beinamen „La Catedral del Rally de Argentina“, bis sie wegen Umweltschäden nicht mehr genutzt wurde.
Der Name Pan de Azúcar stammt von der kegelförmigen Gestalt des Hügels, wie die großen kegelförmigen Zuckerhüte früherer Zeit. Die ursprünglichen Völker nannten ihn Supaj-ñuñu, „Jungfrauenbrust“, wegen derselben Silhouette aus bestimmten Blickwinkeln. Auf dem Gipfel steht ein großes Kreuz, erreichbar mit einem Sessellift von einem Parador auf 1.010 m.
Den Gipfel erreicht man mit einer Sesselbahn, die von einem Parador auf 1.010 m, etwa 7 km von Cosquín entfernt, bis auf 1.290 m führt. Die Provinzstraße RP E-54, 1931 gebaut und etwas über 20 km lang, quert den Berg und verbindet Villa Allende im Osten mit Cosquín im Westen. An den kältesten Wintertagen kann gelegentlich Schnee fallen.
Das Gipfelkreuz und die Sesselbahn von einem Parador auf 1.010 m sind leicht zu erkennen, doch der ältere Name des Hügels, Supaj-ñuñu, stammt von den ursprünglichen Völkern, die darin aus bestimmten Winkeln eine Jungfrauenbrust sahen. Die Provinzstraße RP E-54, die ihn quert, wurde 1931 gebaut und 6 de Septiembre genannt.
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