Nationalpark Aconquija, Nationalpark in der Provinz Tucumán, Argentinien.
Der Nationalpark Aconquija ist ein Schutzgebiet in der Provinz Tucumán, geschaffen durch das nationale Gesetz Nr. 27451 vom 17. April 2018, mit rund 70 000 ha in zwei Kernsektoren. Er umfasst das Portal Campo de los Alisos, den früheren Nationalpark Campo de los Alisos von 1995, mit 16 067 ha, sowie einen Nationalreservat-Sektor von 52 000 ha. Geschützt werden Yungas-Regenwald, Bergwald und Hochanden-Puna, von etwa 1 000 m bis zu schneebedeckten Gipfeln nahe 5 000 m.
Das Schutzgebiet wurde ursprünglich 1995 als Campo de los Alisos Nationalpark gegründet und erhielt seinen heutigen Namen durch ein Gesetz im Jahr 2018. Die Umbenennung ging mit einer Ausweitung des Parks einher, um seine Grenzen besser an die natürlichen Bergketten anzupassen.
In Ciudacita, auf etwa 4400 m Höhe, stehen zeremonielle Gehege und weitere Inkabauten, die zu den südlichsten des Reiches gezählt werden. Man erreicht sie erst nach einem viertägigen Marsch und Aufstieg mit autorisiertem Führer, in hochandiner Umgebung, in der es das ganze Jahr über schneien kann.
Der Eingang des Parks ist das Portal Campo de los Alisos im Departamento Chicligasta, erreichbar von Concepción aus, wo die Parkverwaltung ihren Sitz hat. Die Stätte Ciudacita liegt auf 4400 m Höhe und ist nur nach einem viertägigen Fußmarsch mit autorisiertem Führer zugänglich; dort ist zu jeder Jahreszeit Schnee möglich.
Auf 4.400 m Höhe im Park liegen die Ruinen von Ciudacita oder Pueblo Viejo, zeremonielle Anlagen und weitere Bauten, die zu den südlichsten des Inkareichs gezählt werden. Man erreicht sie nur nach einem vier Tage dauernden Marsch und Aufstieg mit autorisiertem Führer, in einem hochandinen Klima, in dem es das ganze Jahr über schneien kann.
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