Zárate - Campana, Schrägseilbrücken in der Provinz Buenos Aires, Argentinien
Das Zárate-Campana ist ein Brückenkomplex aus zwei Spannbetonbrücken mit Schrägseilträgern über den Paraná-Fluss. Die beiden Trassen ermöglichen den Durchgang von Wasserfahrzeugen und durchgehenden Verkehr über beide Flussläufe.
Der Brückenbau begann 1971 unter Leitung des italienischen Ingenieurs Fabrizio de Miranda und wurde 1977 für den Verkehr freigegeben. Die Struktur entstand aus dem Bedarf, die nördlichen und südlichen Regionen dieser Provinz besser zu verbinden.
Die zwei Brücken verbinden Industriegebiete und sind nach historischen Persönlichkeiten benannt. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Verbindung von zwei Provinzen mit unterschiedlichen wirtschaftlichen Schwerpunkten.
Die Brücke ist vollständig für den Straßenverkehr mit vier Fahrspuren geöffnet und bietet Platz für Schiffe darunter. Besucher sollten damit rechnen, dass die Durchfahrt abhängig vom Tagesverkehr einige Zeit dauern kann.
Die Brücke war eine der ersten in Südamerika, die Eisenbahn- und Straßenverkehr gleichzeitig bewältigen sollte. Dieses duale Verkehrssystem machte sie zu einem ehrgeizigen Ingenieursprojekt ihrer Zeit.
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