Concepción del Uruguay, Historische Gemeinde in Entre Ríos, Argentinien
Concepción del Uruguay ist eine Stadt im Departamento Uruguay am Westufer des gleichnamigen Flusses in der Provinz Entre Ríos. Die Straßen verlaufen rechtwinklig um historische Plätze herum, auf denen Denkmäler an bedeutende Ereignisse der frühen Republik erinnern.
Tomás de Rocamora gründete die Siedlung 1783 als Teil der spanischen Kolonialverwaltung der Region. Später wurde sie für einige Jahre Hauptstadt der Provinz und beherbergte 1815 den Kongress des Ostens, der über die Unabhängigkeit beriet.
Der Name bezieht sich auf die Flusslandschaft des Uruguay, die seit Jahrhunderten Handelswege und Siedlungen prägte. An den zentralen Plätzen und in den Kollegiatskirchen zeigt sich heute noch die Bedeutung der Stadt als frühes Bildungszentrum der Region.
Der Hafen liegt nahe dem Stadtzentrum und ermöglicht den Zugang über Straßen, Schienen und Fährverbindungen nach Buenos Aires. Besucher können sich gut zu Fuß durch die Straßen und Plätze der Altstadt bewegen, die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander.
Lokale Fabriken verarbeiten regionale Erzeugnisse zu Tiefkühlprodukten, Molkereiwaren, Apfelwein, Yerba Mate und Mehl, die zum Teil in die Nachbarländer exportiert werden. Die Palette reicht von traditionellen Handwerkstechniken bis zu modernen Abfüllanlagen, die den Fluss der Produkte bis in andere Provinzen lenken.
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