Molino Forclaz, Nationale historische Mühle in Colón, Argentinien.
Molino Forclaz ist eine historische Mühle in Colón mit Steinfundamenten und Ziegelmauern, etwa 12 Meter hoch, und enthält Maschinen zum Mahlen von Weizen und Mais. Das Gebäude steht etwa 200 Meter von der unbefestigten Straße entfernt, die Colón mit San José verbindet.
Juan Bautista Forclaz, ein Schweizer Einwanderer, errichtete diese Mühle zwischen 1888 und 1890. Das Gebäude war Teil der Industrialisierungsbemühungen der Kolonisten und spielte eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung von Getreide in der Region.
Der Name stammt von Juan Bautista Forclaz, dem Schweizer Einwanderer, der die Mühle baute. Seit 2013 ist sie Provinzmuseum, und die 1987 rechtlich anerkannte Asociación Amigos del Molino Forclaz unterstützt sie bis heute. Nach der Aufwertung des Geländes stiegen die Besuche von 1630 im Jahr 2008 auf 30 200 im Jahr 2014.
Die Mühle steht etwa 200 Meter vom alten Schotterweg zwischen Colón und San José entfernt, ungefähr auf halber Strecke zwischen beiden Städten, und weniger als 500 Meter vom Haus von Alejo Peyret, dem ersten Verwalter der Kolonie. Auf den fünf Hektar sind Windmühle, Wohnhaus der Familie, Geräteschuppen, der von Maultieren angetriebene Göpelmühlstein und die Zisterne im höchsten Teil des Geländes gruppiert.
Das Gebäude wurde mit einem Windmühlen-Design erbaut, aber die schwachen Winde der Region zwangen die Betreiber, Maultiere zum Antrieb der Maschinen zu nutzen. Dies war eine praktische Anpassung an die lokalen Bedingungen, die weniger windig waren als in Europa.
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