Combate de Martín García, Marine-Schlachtfeld auf der Insel Martín García, Argentinien
Die Schlacht von Martín García wurde am 11. Oktober 1838 ausgetragen: Ein französisches Geschwader aus acht Schiffen, vier französischen und vier von Fructuoso Rivera, beschoss die Insel mit etwa 40 Kanonen. Die 110 Mann starke Garnison unter Oberst Jerónimo Costa, verstärkt durch Hauptmann Juan Bautista Thorne, lehnte die Kapitulation ab. Rund 500 alliierte Soldaten landeten in drei Kolonnen und nahmen die Stellung ein, da die Schützengräben unvollendet und die 12-Pfünder-Kanonen schlecht montiert waren.
Das Gefecht ereignete sich 1838, als französische Kriegsschiffe die Mündung des Río de la Plata blockierten und die argentinische Inselbesatzung angriffen. Die Verteidiger unter einer argentinischen Führung widerstanden einem massiven Bombardement, bevor die französischen Streitkräfte schließlich die Kontrolle übernahmen.
Der Kampf zeigt eine wichtige Episode in der argentinischen Geschichte, als das Land gegen fremde Mächte Widerstand leistete. Besucher können heute die Insel erkunden und verstehen, wie dieser Ort für die nationale Identität bedeutsam wurde.
Die Insel liegt im Río de la Plata vor der uruguayischen Küste, nahe der Mündung des Uruguay, und ist nur per Boot erreichbar; die Überfahrt hängt vom Wetter auf dem Fluss ab. Die Kämpfe von 1838 zeigten, wie sehr Wasser und Strömungen den Zugang zur Insel bestimmten. Für die Überfahrt Zeit einplanen und die Bedingungen vor der Abfahrt prüfen.
Nach der Einnahme der Insel bat der französische Kommandant Hipólito Daguenet Juan Manuel de Rosas um einen Waffenstillstand, um die 97 Gefangenen in Buenos Aires an Land zu setzen, da sie für ihr heldenhaftes Verhalten nicht festgehalten werden sollten. Rosas gewährte ihn, und am 14. Oktober brachten die Boote der D'Assas sie an Land, wobei die argentinische Flagge am Bug gehisst werden durfte.
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