Santiago del Estero, Provinzhauptstadt im Nordwesten Argentiniens
Santiago del Estero ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordwesten Argentiniens und liegt am Ufer des Flusses Dulce. Die Stadt bildet ein weitläufiges urbanes Gebiet mit Wohnvierteln, öffentlichen Plätzen und breiten Straßen, die sich vom historischen Zentrum nach außen erstrecken.
Francisco de Aguirre gründete die Stadt im Jahr 1553, wodurch sie zur ersten dauerhaften spanischen Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Argentiniens wurde. Die koloniale Vergangenheit prägte die städtische Anlage mit einem zentralen Platz und einem orthogonalen Straßennetz.
Die Nationale Universität von Santiago del Estero und das Wagner Museum bewahren archäologische Sammlungen zur Dokumentation des regionalen indigenen Erbes.
Der Flughafen Vicecomodoro Ángel de la Paz Aragonés verbindet die Stadt mit regelmäßigen Inlandsflügen nach Buenos Aires. Sommerliche Regenfälle prägen das Klima, während die Wintermonate trocken bleiben.
Etwa 100.000 Quechua-Sprecher leben hier, was den südlichsten Punkt markiert, an dem diese indigene Sprache aktiv gesprochen wird. Die Universität und das Wagner-Museum bewahren archäologische Sammlungen, die das regionale indigene Erbe dokumentieren.
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