Einzugsgebiet des Rio de la Plata, Einzugsgebiet in Südamerika.
Das Río de la Plata-Becken ist ein ausgedehntes Wassersystem, das Teile von Brasilien, Bolivien, Paraguay, Uruguay und Argentinien durchzieht und das zweitgrößte Einzugsgebiet des Kontinents bildet. Die Hauptflüsse Paraguay, Paraná und Uruguay sammeln Wasser aus dem Inneren und münden gemeinsam in die breite Mündung am Atlantik.
Sebastián Caboto erkundete das Gebiet zwischen 1526 und 1529 und folgte den Flussläufen auf der Suche nach Silberrouten ins Landesinnere. Später verband das Flussnetz koloniale Handelsstationen und ermöglichte den Transport von Gütern zwischen dem Atlantik und entlegenen Siedlungen.
Die Flüsse des Beckens verbinden zahlreiche indigene Gebiete und unterstützen Fischergemeinden, die jahrhundertealte Praktiken entlang der Wasserläufe pflegen.
Die Flussgebiete sind stellenweise über öffentliche Wege und Hafenanlagen zugänglich, vor allem in den großen Städten entlang der Ufer. Regenzeit kann den Wasserstand erheblich anheben, daher ist es ratsam, lokale Informationen über Strömungen und Fährbedingungen einzuholen.
Der Wasserkreislauf befördert jährlich große Mengen feiner Sedimente, die zur Erhaltung des Guaraní-Aquifers beitragen, einer der größten Grundwasservorräte der Erde. Dieser unterirdische Speicher erstreckt sich unter vier Ländern und versorgt Millionen von Menschen mit Trinkwasser.
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