Chaco, Provinz im Nordosten Argentiniens
Chaco ist eine Provinz im Nordosten Argentiniens, die sich über subtropische Wälder, Savannen und Flussgebiete erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen dichtem Grün, trockenen Grasebenen und kleinen Farmen, die von Baumwollfeldern umgeben sind.
Das Gebiet erlangte 1951 den Status einer Provinz, nachdem jahrhundertelang indigene Siedlungen und spanische Kolonisierungsversuche das Land geprägt hatten. Die Bildung der Provinz folgte auf wirtschaftliche Entwicklungen im 20. Jahrhundert, besonders im Anbau von Baumwolle.
Drei indigene Sprachen – Kom, Moqoit und Wichí – sind neben Spanisch offizielle Sprachen und zeigen, wie eng die Gemeinschaften der Ureinwohner mit dem täglichen Leben verbunden sind. In den Städten und Dörfern begegnen Reisende oft zweisprachigen Hinweisschildern und hören verschiedene Idiome auf den Straßen und Märkten.
Die Hauptstadt Resistencia dient als zentraler Ausgangspunkt mit Straßenverbindungen nach Norden, Süden und Osten. Besucher sollten auf das subtropische Klima achten, das besonders im Sommer schwül und regnerisch werden kann.
Die Provinz bringt den größten Teil der argentinischen Baumwolle hervor, mit weiten weißen Feldern, die sich über das Flachland erstrecken. Die Ernte findet im Herbst statt, wenn die Landschaft mit hellen Büscheln übersät ist.
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