Nationalpark Mburucuyá, Nationalpark im Departamento Mburucuyá, Argentinien.
Mburucuyá Nationalpark ist ein Schutzgebiet mit etwa 60.000 Hektar Feuchtgebieten, Wäldern und Grasflächen in der Provinz Corrientes. Hier leben Capybaras, Sumpfhirsche und viele andere Tierarten in verschiedenen natürlichen Lebensräumen.
Das Schutzgebiet entstand 2001 durch die Spende der Güter Santa Teresa und Santa María von Dr. Troels Myndel Pedersen und Nina Sinding. Diese Privatgrundstücke wurden daraufhin in einen Nationalpark umgewandelt und unter staatliche Verwaltung gestellt.
Der Name Mburucuyá stammt aus der Guaraní-Sprache und bezieht sich auf die Passionsblume, die für die indigenen Gemeinschaften der Region tiefe Bedeutung hat. Diese Pflanze prägt bis heute das Erscheinungsbild der Landschaft und verbindet die Menschen mit ihrer natürlichen Umgebung.
Das Verwaltungsbüro befindet sich an der Belgrano 997 in Mburucuyá, Corrientes und ist von Montag bis Freitag von 7:30 bis 15:30 Uhr erreichbar. Besucher sollten ausreichend Zeit für Wanderungen durch die verschiedenen Lebensräume einplanen und angepasste Kleidung für unterschiedliche Wetterbedingungen mitbringen.
Das Gebiet liegt an der Schnittstelle von drei verschiedenen ökologischen Regionen: dem feuchten Chaco, dem Espinal und dem Paranaense-Wald. Diese Lage ermöglicht die Existenz von Tier- und Pflanzenarten, die normalerweise in separaten Regionen leben würden.
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