Paso de la Patria, Siedlung in Argentinien
Paso de la Patria ist eine Gemeinde im Departamento San Cosme in der argentinischen Provinz Corrientes, direkt am Ufer des Río Paraná gelegen. Das Ortsbild wird von der Nähe zum Fluss geprägt: Uferstraßen, Bootsstege und landwirtschaftliche Flächen wechseln sich ab.
Der Ort entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts als Übergangs- und Versorgungspunkt am Paraná, der für die Bewegung von Truppen und Waren in der Region von Bedeutung war. Im Paraguayischen Krieg spielte dieser Flussübergang eine direkte operative Rolle für argentinische Streitkräfte.
Der Name Paso de la Patria bedeutet so viel wie "Übergang des Vaterlandes" und verweist auf die historische Bedeutung dieser Flussstelle für Argentinien. Am Ufer des Paraná sieht man heute noch kleine Boote, Fischernetze und Kanus, die auf den Alltag am Wasser hinweisen.
Der Ort ist am besten mit dem Auto erreichbar, da der öffentliche Nahverkehr in dieser ländlichen Gegend begrenzt ist. Besuche in den Monaten außerhalb des Sommers sind angenehmer, da die Hitze und Feuchtigkeit am Flussufer im Hochsommer sehr intensiv sein können.
Paso de la Patria ist bekannt als einer der besten Orte in Argentinien für die Doradofischerei, einen großen Raubfisch, der im Paraná vorkommt. Jedes Jahr im August findet hier ein nationales Angelturnier statt, das Besucher aus dem ganzen Land anzieht.
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