Nationalpark Chaco, Nationalpark in der Provinz Chaco, Argentinien
Der Nationalpark ist ein Schutzgebiet mit etwa 15.000 Hektar Fläche in der östlichen Chaco-Region und umfasst Wälder, Savannen, Sumpfland und mehrere Seen. Das Gebiet erstreckt sich rund um den Negro-Fluss und bietet eine vielfältige Landschaft mit zahlreichen ökologischen Zonen.
Der Park wurde 1954 gegründet und war damals das erste Schutzgebiet in der Chaco-Region. Diese Gründung markierte den Beginn des Schutzes für die lokale Artenvielfalt und gefährdete Tierarten in einem Gebiet, das lange durch Rohstoffabbau geprägt war.
Der Park schützt den roten Quebracho-Baum, der in der Geschichte der Region eine Schlüsselrolle spielte und lange Zeit für die lokale Wirtschaft genutzt wurde. Besucher können heute noch die Spuren dieser früheren Nutzung in der Landschaft erkennen.
Der Park liegt etwa 130 Kilometer nordwestlich von Resistencia und ist über normale Straßen erreichbar. Besucher folgen markierten Wanderwegen zu den Seen Carpincho und Yacare, die sich am besten für Vogelbeobachtung eignen.
Der Park beherbergt über 300 Vogelarten und dient auch als Lebensraum für Brüllaffen, Pumas und Ameisenbären, die seltener zu sehen sind. Wer Geduld mitbringt, kann diese Tiere in ihren natürlichen Habitaten beobachten.
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