Cachi, Koloniale Gemeinde im Calchaquí-Tal, Argentinien
Cachi ist eine kleine Gemeinde in den Anden, die auf einer Höhe von über 2.000 Metern liegt und von schneebedeckten Bergen umgeben ist. Die Gebäude sind überwiegend aus weißem Lehmziegel erbaut und bilden ein ruhiges, ländliches Ortsbild.
Die Gemeinde entstand im 18. Jahrhundert als Teil einer großen Landwirtschaftliche Anlage, die eine Familie über viele Generationen verwaltete. Diese Gründung prägte die Entwicklung und Struktur des heutigen Ortes nachhaltig.
Das Museum des Ortes beherbergt Objekte aus verschiedenen Epochen der Region und zeigt die Verbindung zwischen den Menschen und ihrer Umgebung. Besucher können hier sehen, wie die Bewohner über Jahrhunderte hinweg mit den natürlichen Gegebenheiten der Bergregion gelebt haben.
Der Ort ist über eine kurvenreiche Bergstraße von der Stadt Salta aus erreichbar und bietet Unterkunft und einfache Verpflegung vor Ort. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen, da die Höhe die Temperaturen senkt.
Die örtliche Kirche wurde aus Feldsteinen und Lehmziegeln gebaut und ihre Deckenbalken stammen aus Holz einer Kaktusspezies, die in der Region wächst. Diese Bauweise ist ein seltenes Beispiel dafür, wie Bewohner ihre Gebäude aus verfügbaren Materialien der Umgebung konstruierten.
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