Cuesta del Obispo, Gebirgspass in der Provinz Salta, Argentinien.
Die Cuesta del Obispo ist ein etwa 20 km langer, kurvenreicher und steiler Abschnitt der Provinzstraße 33 in der Provinz Salta, Argentinien. Die befestigte, breite Schotterstraße steigt von rund 1.270 m an der Grenze von Chicoana bis auf 3.340 m an der Piedra del Molino und verbindet das Lerma-Tal mit den Calchaquí-Tälern. Ein Aussichtspunkt wenige hundert Meter unterhalb des Gipfels überblickt fast den gesamten Anstieg.
Der Name erinnert an 1622, als Julián de Cortázar, dritter Bischof der Diözese Tucumán, auf der Reise von Salta nach Cachi unfreiwillig mitten am Hang übernachtete; später wurde der Name zu Cuesta del Obispo verkürzt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts dauerte die Reise von Salta nach Molinos, 210 km entfernt, mindestens drei Tage: mit der Pferdekutsche bis zum Fuß des Hangs, dann zu Pferd oder Maultier, mit Wechsel an der Poststation La Cochera. Der alte Tropero-Weg ist stellenweise noch zu sehen.
Der Name erinnert an Bischof Julián de Cortázar, den dritten Bischof der Diözese Tucumán, der 1622 auf einer Reise von Salta nach Cachi unfreiwillig mitten am Hang übernachten musste; der ursprüngliche Name Cuesta de la dormida del Obispo wurde später verkürzt. Am Gipfel liegt die Piedra del Molino, ein Granitmühlstein, der zurückblieb, als sein Karren brach, und heute den höchsten Punkt der Straße zwischen Salta und Cachi markiert.
Der Pass ist für verschiedene Reisende zugänglich, besonders beliebt bei Mountainbikern und Autofahrern, die die kurvige Strecke nehmen möchten. Es ist ratsam, früh anzufangen und auf das Wetter zu achten, da die Bedingungen in den Bergen schnell wechseln können.
Am Gipfel steht die Piedra del Molino, ein Mühlstein aus Granit auf 3.348 m. Der Karren, der ihn nach Salta bringen sollte, brach hier, und der Besitzer ließ ihn zurück; heute markiert er den höchsten Punkt der Straße zwischen Salta und Cachi.
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