Autódromo Internacional de Tarumã, Motorsportrennstrecke in Viamão, Rio Grande do Sul, Brasilien.
Das Autódromo Internacional de Tarumã ist eine asphaltierte Rennstrecke von 3.016 Metern in Viamão mit 11 Kurven hoher, mittlerer und niedriger Geschwindigkeit. Kennzeichnend ist der bergab führende Knick namens Curva do Tala-Larga, der Geschick und Nervenstärke verlangt. Die Strecke ist auf Geschwindigkeit ausgelegt und hält Brasiliens höchsten Durchschnittsschnitt.
Der am 12. Juli 1949 gegründete Automóvel Clube do Rio Grande do Sul trug seine Rennen zunächst auf Straßen und Landstraßen aus; die Strecke von Tarumã wurde am 8. November 1970 mit einem Sieg von Jayme Silva in einem Alfa Fúria eröffnet. Als erste vollständig asphaltierte Rennstrecke von Rio Grande do Sul war sie später Gastgeber der brasilianischen Formel Renault, der Formel 3 Sudamericana und 1982 eines Formel-2-Rennens, das der Formel 2 Codasur vorausging.
Der Beiname „Tempel der Geschwindigkeit“ stammt von der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit Brasiliens. Seit 1997 treten beim Racha Tarumã freitagabends Amateurfahrer auf der Geraden statt auf öffentlichen Straßen gegeneinander an. Jeden Dezember starten die 12 Stunden von Tarumã um Mitternacht.
Die Strecke liegt in Viamão im Großraum Porto Alegre und ist von Alvorada und Gravataí über die Estrada Capitão Gentil Machado de Godoy oder die Straße RS-118 erreichbar. Das Racha Tarumã findet freitagabends statt, die 12 Horas de Tarumã werden im Dezember mit Mitternachtsstart ausgetragen.
Kennzeichen der Strecke ist die Geschwindigkeit: Sie hat den höchsten Durchschnittsspeed Brasiliens. Der bergab führende Knick namens Curva do Tala-Larga verlangt Können und Nervenstärke, auch Curva Um und Curva Nove gelten als schwierige Stellen des 3.016 Meter langen Kurses mit 11 Kurven.
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