Monumento Nacional ao Imigrante, Bronzedenkmal in Caxias do Sul, Brasilien.
Das Nationale Einwanderer-Denkmal in Caxias do Sul zeigt eine große Bronzeskulptur eines Bauernpaares mit seinem Kind vor einem Obelisken mit symbolischen Reliefs. Im Inneren befindet sich eine Krypta, die das Immigrant Museum mit Ausstellungen zur Einwanderungsgeschichte und kulturellem Erbe der Region beherbergt.
Der Grundstein wurde 1950 vom Präsidenten Eurico Gaspar Dutra gelegt, und die Fertigstellung erfolgte 1954 mit der Einweihung durch Präsident Getúlio Vargas. Das Projekt entstand in einer Zeit, als Brasilien seine Identität als multikulturelle Nation festigen wollte.
Das Denkmal wurde 1953 per Gesetz zu einem Symbol für alle ethnischen Gruppen erklärt, die Brasilien geprägt haben, nicht nur für italienische Einwanderer. Besucher sehen heute in den Reliefs die Darstellung dieser vielfältigen Beiträge zur Gesellschaft.
Das Denkmal steht auf einem großen Platz in der Stadt und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit ausreichend Platz zum Bewegen und Fotografieren. Der Zugang zur unterirdischen Krypta erfolgt durch das Innere des Strukturen, daher sollten Besucher auf unebene Treppen vorbereitet sein.
Die Bronzetur der Krypta zeigt Luiz Antônio Feijó Júnior, wie er Einwanderer begrüßt, ein Detail, das viele Besucher übersehen. Die Marmor wände wurden von der italienischen Regierung als Geschenk gespendet und erinnern an die enge Verbindung zwischen den beiden Ländern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.