São Miguel Aqueduct, Koloniales Aquädukt in São Miguel da Terra Firme, Brasilien
Das Aquädukt von São Miguel ist ein Wasserleitungsbauwerk aus Stein mit vier noch vorhandenen Bögen, das sich über der Autobahn BR-101 in Biguaçu, Santa Catarina, erhebt. Die erhaltenen Segmente bestehen aus sorgfältig verarbeiteten Steinen und liegen in unmittelbarer Nähe eines Wasserfalls, von dem die Konstruktion einst Wasser zu dem nahe gelegenen Dorf transportierte.
Das Aquädukt wurde im 19. Jahrhundert erbaut und diiente der Wasserversorgung des Dorfes sowie als Anlegestelle für Schiffe auf dem lokalen Fluss. Ein Großteil der Struktur wurde in den 1960er Jahren abgerissen, um Platz für den Bau der Bundesautobahn BR-101 zu schaffen.
Das Bauwerk ist Teil eines kolonialen Dorfkomplexes, dessen Name auf den Erzengel Michael hinweist und dessen Architektur noch heute von seiner Vergangenheit als wichtiger Handelsort zeugt. Die steinernen Bögen stehen dicht bei einer Kirche, und zusammen bilden sie ein Zeugnis der frühen europäischen Besiedlung in dieser Region.
Das Bauwerk befindet sich neben der Autobahn BR-101 in unmittelbarer Nähe des Wasserfalls, was es leicht zugänglich macht, aber auch bedeutet, dass Besucher auf den Verkehr achten sollten. Die beste Zeit zum Besuch ist in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag, wenn die Sonne die Steinstrukturen besser beleuchtet und es weniger Lärm gibt.
Die zentrale und letzte Sektion des Bauwerks wurde in den 1960er Jahren abgerissen, um der Bundesautobahn BR-101 Platz zu machen, wodurch das ursprüngliche Design des Aquädukts verloren ging. Was heute bleibt, sind nur die ersten vier Bögen, die wie ein stummer Zeuge einer abgebrochenen Konstruktion wirken.
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