Caverna de Santana, Kalksteinhöhle im Alto Ribeira Staatspark, Brasilien
Die Caverna de Santana (SP-041) liegt im PETAR an der Straße Apiaí–Iporanga in Iporanga, São Paulo. Ihr 495 m langer Besucherrundweg ist ein geschlossener Rundgang mit Abzweigungen, ausgestattet mit Stegen, Brücken und Treppen. Die Route führt durch Säle mit Stalaktiten, Stalagmiten, Vorhängen, Travertinbecken und Heliktiten sowie durch Etagen, die vom früheren Lauf des Rio Roncador zeugen.
Die Höhle wurde in den frühen 1900er Jahren von dem deutschen Naturforscher Richard Krone entdeckt und erhielt zunächst den Namen Caverna do Rio Roncador nach dem benachbarten Flusssystem. Später wurde sie unter ihrem heutigen Namen bekannt und entwickelte sich zu einem wichtigen Ort für geologische Forschung.
Der Name der Höhle ehrt die heilige Anna, und ihre Säle tragen volkstümliche Spitznamen wie „cavalo“ (Pferd), „pata de elefante“ (Elefantenfuß), „bolo de noiva“ (Hochzeitstorte), „coração“ (Herz) und „peru“ (Truthahn). Die Fafá-Halle war einer der Orte, an denen Hermeto Pascoal einen Teil der Dokumentation „Sinfonia do Alto Ribeira“ drehte.
Der zugängliche Rundweg ist ein geschlossener Rundgang von 495 Metern mit Seitenzweigen, ausgestattet mit Stegen, Brücken und Treppen; die Höhle liegt an der Straße Apiaí–Iporanga. Die Flüsse Roncador und Furnas treffen direkt vor dem Eingang zusammen, wo der Vorplatz gepflastert und vegetationslos ist. Die oberen Galerien Taqueupa, das Flores und do Disco sind aus Naturschutzgründen geschlossen.
Der Bereich der Blumenhalle beherbergt Tausende von Aragonitkristallformationen, die wie filigrane Gebilde wirken. Diese feinen Kristallstrukturen entstehen durch den Einfluss von Mineralien im Wasser und sind in dieser Dichte selten zu sehen.
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