Ourinhos, Gemeinde in São Paulo, Brasilien
Ourinhos ist eine Gemeinde im Bundesstaat São Paulo, Brasilien, gelegen im südöstlichen Binnenland zwischen landwirtschaftlich genutzten Gebieten. Die Siedlung erstreckt sich über mehrere Viertel mit Wohnstraßen, Geschäftszonen und öffentlichen Einrichtungen rund um einen zentralen Bereich.
Die Siedlung entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts entlang einer Bahnlinie, die Plantagenbesitzer für den Kaffeetransport nutzten. Zuwanderer aus Europa ließen sich in den folgenden Jahrzehnten nieder und erweiterten die landwirtschaftliche Produktion.
Der örtliche Name geht auf kleine Gruben zurück, die frühe Siedler gegraben haben, um Schweine zu halten. Im Stadtbild zeigen sich heute portugiesische Bauformen neben italienischen Elementen, die das Alltagsleben der Bewohner prägen.
Das Zentrum liegt kompakt genug, um zu Fuß erkundet zu werden, während Vororte Busverbindungen erfordern. An Wochentagen lässt sich die Stadt ruhiger besuchen, wenn Märkte und Geschäfte geöffnet sind und weniger Verkehr herrscht.
Innerhalb der Gemeinde verläuft die unsichtbare Linie, die zwei geografische Wasserscheiden trennt und Regen in verschiedene Flusssysteme leitet. Besucher können sich an markierten Punkten buchstäblich zwischen zwei hydrografischen Regionen bewegen.
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