Marília, Gemeinde im Mittelwesten von São Paulo, Brasilien.
Marília ist eine Gemeinde im westlichen Zentrum des Bundesstaates São Paulo, die sich zwischen den Flüssen Aguapeí und Peixe über ein Gebiet von mehr als eintausendeinhundert Quadratkilometern erstreckt. Die Stadt liegt auf einer Höhe von etwa sechshundertsechzig Metern und beherbergt rund zweihundertvierzigtausend Einwohner in einem Netz von Wohnvierteln, Gewerbegebieten und landwirtschaftlichen Flächen.
Die Siedlung entstand im Jahr 1923, als Antônio Pereira da Silva und sein Sohn Land in der Nähe zweier Flüsse rodeten und dort erste Grundstücke anlegten. Im Jahr 1928 erhielt der Ort den Status einer eigenständigen Gemeinde und entwickelte sich vom Kaffeeanbaugebiet zu einem Zentrum der Lebensmittelverarbeitung.
Der Name stammt von einem brasilianischen Poesiebuch mit dem Titel Marília de Dirceu, das Tomás Antônio Gonzaga im 18. Jahrhundert schrieb.
Drei wichtige Autobahnen verbinden die Stadt mit anderen Regionen des Bundesstaates, während der Flughafen Frank Miloye Milenkowichi Flugverbindungen anbietet. Das Stadtgebiet lässt sich am besten mit dem Auto oder Taxi erkunden, da sich Geschäftsviertel und Wohngebiete über ein großes Gebiet verteilen.
Die Region wandelte sich vom Kaffeeanbaugebiet zu einem wichtigen Standort für Lebensmittelindustrie in Brasilien, wobei Keksproduktion eine zentrale Rolle spielt. Heute prägen mehrere große Produktionsstätten das Stadtbild und liefern ihre Erzeugnisse in das gesamte Land.
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