Limeira, Verwaltungszentrum in São Paulo, Brasilien
Limeira ist eine Verwaltungseinheit im östlichen Teil des Bundesstaats São Paulo, die sich über ein breites Stadtgebiet mit Wohn- und Industrievierteln erstreckt. Das Zentrum liegt auf einem Plateau und wird von kleineren Nebenstraßen durchzogen, die zu Gewerbegebieten am Stadtrand führen.
In den 1820er Jahren entstand die Siedlung entlang einer alten Handelsroute nach Cuiabá, wo Mühlen Bauern und Landbesitzer anzogen. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Gebiet zu einem Industriezentrum mit Schwerpunkt auf Metallverarbeitung und Landwirtschaft.
Etwa 450 Betriebe im Bereich Schmuck und Kunstschmuck prägen den lokalen Arbeitsmarkt und machen die Stadt zu einem wichtigen Exporteur im Land. Die Straßen der Innenstadt zeigen an Wochentagen regen Warenverkehr und Pendlerbewegung rund um Fabriken und Handelszentren.
Zwei große Fernstraßen führen in Richtung São Paulo und erleichtern die Anreise mit dem Auto oder Bus aus verschiedenen Landesteilen. Das Stadtzentrum lässt sich zu Fuß erkunden, während Taxis und Mitfahrgelegenheiten helfen, die industriellen Außenbezirke zu erreichen.
Die Region produziert jedes Jahr eine große Menge Zitrus-Setzlinge, die in Baumschulen am Stadtrand gezogen und landesweit verteilt werden. Zuckerrohrfelder umgeben weite Teile der Außenbezirke und prägen während der Erntezeit das Landschaftsbild.
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