Guarapiranga-Stausee, Stausee in São Paulo, Brasilien
Guarapiranga ist ein Stausee im Süden von São Paulo, der etwa 26,6 Quadratkilometer bedeckt und fast 20 Kilometer lang ist. Die Ufer wechseln zwischen bewaldeten Hügeln, Wohnsiedlungen und offenen Bereichen mit Yachthäfen.
Die englische Firma São Paulo Tramway, Light and Power Company baute den Stausee 1906, um Wasserkraft für die Stadt zu erzeugen. 1928 wandelte man die Funktion um, um Trinkwasser für die wachsende Bevölkerung bereitzustellen.
Der Name leitet sich vom Guaraní-Wort für einen heimischen Baum ab, der früher an den Ufern wuchs. Heute sieht man dort am Wochenende oft Angler und Familien, die an den künstlichen Stränden Zeit verbringen.
Der Zugang zum Wasser erfolgt über öffentliche Parkanlagen und private Clubs an verschiedenen Stellen des Ufers. Manche Bereiche erlauben Spaziergänge entlang der Uferlinie, während andere Abschnitte nur von außen sichtbar sind.
Mehrere kleine Inseln liegen verstreut im Wasser und bieten Lebensräume für Vögel und andere Tiere der Region. Diese Inseln helfen auch dabei, Überschwemmungen in der Umgebung zu verhindern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.