Barequeçaba, Strandgebiet in São Sebastião, Brasilien.
Barequeçaba ist ein Strand im Süden von São Sebastião mit dicht bewachsener Umgebung und einem breiten Sandstreifen, der sich entlang der Küste erstreckt. Das flache Wasser wird zunehmend tiefer und bietet Raum für verschiedene Strandaktivitäten sowie kleinere Bootshäfen.
Der Name stammt aus der Tupi-Sprache der Ureinwohner und bedeutet Schlafplatz eines Priesters, ein Hinweis auf seine vorkoloniale Vergangenheit. Diese Benennung bewahrt ein Stück des indigenen Erbes der Region.
Der Name Barequeçaba stammt aus dem Tupi: abaré (Priester), kera (schlafen) und saba (Ort), also „Ort, an dem der Priester schläft“. Eine ständige Bevölkerung, zu großen Teilen Rentner und ältere Menschen, betreibt ganzjährig Restaurants, Läden und kleine Marinas mit Booten nach Ilhabela; im Sommer wächst die schwankende Touristenzahl.
Der Strand liegt etwa 7 Kilometer südlich des Zentrums von São Sebastião und ist leicht erreichbar. Es gibt Restaurants und Läden vor Ort sowie kleine Bootshäfen mit Verbindungen zur nahegelegenen Insel Ilhabela.
Die Feuerwehr, in Brasilien für die Wasserrettung zuständig, stellt für Barequeçaba nur einen Rettungsschwimmer ab, während andere Strände mehr als zehn haben; der geringe Bedarf erklärt sich aus den schwachen Wellen und dem langsam abfallenden Grund. Etwa zwanzig Meter im Meer reicht das Wasser nur bis zur Taille.
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