Cotia, Gemeinde in der Metropolregion São Paulo, Brasilien.
Cotia ist eine Stadt in der Metropolregion São Paulo im brasilianischen Bundesstaat São Paulo, die sich über hügeliges Gelände zwischen Tälern und bewaldeten Hängen erstreckt. Die Bebauung verteilt sich auf mehrere Viertel, die durch gewundene Straßen miteinander verbunden sind.
Portugiesische Siedler gründeten im 16. Jahrhundert erste Gehöfte auf Land, das zuvor von Tupi-Völkern bewohnt wurde. Am 2. April 1856 wurde das Gebiet offiziell zur eigenständigen Gemeinde erhoben.
Der Name stammt vom Tupi-Wort für Opossum und erinnert an die Tierwelt, die frühe Siedler in diesen Wäldern vorfanden. Heute wohnen Menschen aus vielen Regionen Brasiliens hier, was sich in den Restaurants und Märkten der Stadt zeigt.
Die Schnellstraße Raposo Tavares verbindet die Stadt mit dem Zentrum von São Paulo und wird regelmäßig von Bussen befahren. Wer mit dem Auto anreist, sollte sich darauf einstellen, dass viele Straßen im Ort kurvig und stellenweise eng sind.
In den 1950er Jahren wurde hier der einzige natürliche Ausbruch des brasilianischen hämorrhagischen Fiebers im Land dokumentiert. Medizinische Fachleute untersuchten damals den Fall intensiv, um die Übertragungswege der Krankheit zu verstehen.
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