Moinho Matarazzo, Industriegebäude im Brás-Viertel, São Paulo, Brasilien
Moinho Matarazzo ist ein Industriegebäude aus Backstein in São Paulos Brás-Viertel mit 14 Stockwerken und einer Höhe von etwa 46 Metern. Die Fassade zeigt eine symmetrische Anordnung mit hohen Fensterreihen, die typisch für Fabrikbauten dieser Zeit sind.
Das Gebäude wurde um 1900 von Francesco Matarazzo errichtet und war Teil einer großen Industriegruppe, die die Wirtschaft Lateinamerikas prägte. Die Mühle spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung von São Paulo als Industriezentrum.
Das Gebäude steht für die Arbeiterwelt des frühen 20. Jahrhunderts und erinnert an die Müller und Fabrikarbeiter, die hier tätig waren. Seine rote Backsteinform ist noch heute ein markantes Zeichen der industriellen Vergangenheit des Viertels.
Das Gebäude befindet sich in zentraler Lage in der Nähe der Anhangabaú-Station und ist zu Fuß vom Zentrum aus erreichbar. Der Ort liegt inmitten eines lebendigen Viertels mit guter Verkehrsanbindung und anderen historischen Stätten in der Nähe.
Die Lage neben der São Paulo-Eisenbahn ermöglichte es der Mühle, Weizen direkt aus Argentinien und den USA zu importieren, was ihr einen großen Vorteil bot. Diese Verbindung zum Schienenverkehr war entscheidend für ihre Rentabilität während des Betriebs.
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