Moema, Wohnviertel im Süden von São Paulo, Brasilien.
Moema ist ein Wohnviertel in Südost-São Paulo mit modernen Hochhäusern, baumbestandenen Straßen und vielen Wohnanlagen. Das Viertel teilt sich in zwei Hauptteile auf: Moema Pássaros und Moema Índios, wobei jeder Bereich sein eigenes Aussehen und seine eigenen Straßen hat.
Das Gebiet war ursprünglich von den Tupiniquin-Bevölkerung besiedelt und wurde später im 19. Jahrhundert zu Agrarland. Joaquim Pedro Celestino erwarb große Grundstücke in der Region und trug zur späteren Entwicklung bei.
Der Name des Viertels stammt aus einem Gedicht von 1781 namens Caramuru, in dem die Figur Moema vorkommt. Der Name leitet sich vom Tupi-Wort für Täuschung ab und verbindet die Gegend mit dieser literarischen Tradition.
Das Viertel ist leicht mit der Lila Linie der Metro zu erreichen, zudem gibt es ein großes Busnetzwerk. Es liegt in der Nähe des Flughafens Congonhas, was es für Besucher mit verschiedenen Verkehrsmitteln zugänglich macht.
Die Rua Normandia wird während der Adventszeit mit aufwendigen Weihnachtsdekorationen geschmückt. Sie zieht jeden Dezember viele Besucher an und ist ein beliebter saisonaler Anziehungspunkt in der Stadt.
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