Lasar Segall Museum, Kunstmuseum in Vila Mariana, São Paulo, Brasilien.
Das Lasar Segall Museum befindet sich in einem 1932 vom Architekten Gregori Warchavchik entworfenen Gebäude mit weißen Wänden und klaren geometrischen Formen in Vila Mariana. Im Inneren sind über 3000 Werke wie Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Skulpturen zu sehen, die Segalls künstlerische Entwicklung dokumentieren.
Das Gebäude entstand 1932 als Wohnhaus und Atelier des litauisch-brasilianischen Künstlers Lasar Segall, der sich damit einen Raum für seine künstlerische Arbeit schuf. Nach seinem Tod 1957 wurde der Ort 1967 als Museum eröffnet und bewahrt seitdem sein künstlerisches Erbe.
Das Museum zeigt, wie Segall seinen persönlichen Raum mit kreativen Werken füllte, die sein Leben in Brasilien und seine Verbindung zur europäischen Kunsttradition widerspiegeln. Besucher können sehen, wie die Räume zwischen Wohnbereich und Atelier verschwimmen, was die Verschmelzung von Leben und Kunstschaffen verdeutlicht.
Das Museum liegt an der Rua Berta 111 im Viertel Vila Mariana im Süden von São Paulo; die nächste U-Bahn-Station ist Ana Rosa, nicht Santa Cruz. Das Gebäude wurde 1932 von Gregori Warchavchik entworfen, Segalls Schwager, und die frühere Wohnung und das Atelier gehören zum Besuch. Im Dezember 2013 schloss das Museum für eine Renovierung, deren Budget 2,5 Millionen Real betrug.
Die Bibliothek des Museums beherbergt Brasiliens bedeutendste Theatersammlung, darunter Bücher aus dem Besitz der Kritiker Lopes Gonçalves, Georges Raeders und Anatol Rosenfeld. Das Cine Segall zeigt Kunstfilme und gehört zum Kulturprogramm São Paulos. Das Gebäude wurde 1932 von Gregori Warchavchik entworfen, Segalls Schwager.
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