Capela do Cristo Operário, Religiöses Gebäude im Cursino-Bezirk, São Paulo, Brasilien.
Die Capela do Cristo Operário ist ein Kirchengebäude im Stadtteil Cursino mit minimalistischem Design und sauberen Linien. Der Eingang besteht aus Holzdoppeltüren, und illustrative Glasmalereien finden sich uberall in der Struktur.
Das Gebaude wurde 1950 von Friar João Batista Pereira dos Santos gegründet und diente den Fabrikarbeitern aus Vila Brasílio Machado während São Paulos Industrialisierungsphase. Die Kapelle entstand in einer Zeit, als die Stadt schnell wuchs und neue religiöse Räume für die arbeitende Bevölkerung schuf.
Die Kapelle zeigt Werke von Alfredo Volpi an ihren Wänden und besitzt Gärten, die von Roberto Burle Marx gestaltet wurden. Diese Kombination verbindet religiöse Räume mit moderner brasilianischer Kunstform auf bemerkenswerte Weise.
Der Ort ist aktiv und fuhrt Gottesdienste an Samstagen und Sonntagen ab, während er auch die Dominikanische Theologische Schule und Buros der Dominikanischen Provinz beherbergt. Besucher sollten ihre Besuche respektvoll zu den Andachtszeiten oder zu ruhigeren Momenten planen.
Von 1954 bis 1967 befand sich auf dem Gelande die Unilabor-Möbelfabrik, wo Arbeiter Gewinne aus dem Verkauf von Designs von Geraldo de Barros teilten. Diese Fabrik war ein fruhes Experiment in Gewinnbeteiligung und Kunstfertigung in Brasilien.
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