Geosciences Museum at the Institute of Geosciences of the University of São Paulo, Geologisches Forschungsmuseum an der Universität São Paulo, Brasilien.
Das Geosciences Museum beherbergt Sammlungen von Mineralien, Gesteinen und Fossilien aus verschiedenen Zeiträumen der Erdgeschichte. Die Exponate zeigen die physikalischen Eigenschaften und Strukturen dieser natürlichen Materialien sowie ihre Entstehungsprozesse.
Das Museum entstand 1935 als Mineralogisches Museum der Abteilung für Mineralogie und Petrographie der Fakultät für Philosophie, Wissenschaften und Literatur, auf Initiative von Prof. Ettore Onorato. Die erste Sammlung war die des Bergbauingenieurs José Belmiro de Araújo Ferraz, die im selben Jahr erworben wurde. 1957, mit dem Start des Geologiestudiums an der USP, diente es auch als Labor für praktische Übungen. 1991 öffnete es auf seinen heutigen 550 m² für das Publikum, wurde 1999 mit FAPESP-Unterstützung saniert und 2000 wiedereröffnet.
Der Name des Museums folgte seiner Sammlung: 1935 als Mineralogisches Museum gegründet, wurde es nach 1981 zum Geowissenschaftlichen Museum, als Gesteine, Edelsteine, Meteoriten und Fossilien zu den Mineralien kamen. Schulbesuche werden seit 1994 an jede Altersgruppe angepasst, und seit 2004 begleiten Studierende die Führungen.
Das Museum befindet sich auf dem Universitätsgelände und ist für Besucher mit Führungen erreichbar, die oft für Schulgruppen organisiert werden. Es ist hilfreich, vorher Kontakt aufzunehmen, um eine Tour zu vereinbaren oder aktuelle Öffnungszeiten zu erfragen.
Das Museum nutzt seine Position innerhalb eines aktiven Forschungsinstituts, um regelmäßig neue Erkenntnisse aus laufenden Projekten in die Ausstellungen einzubeziehen. Dies bedeutet, dass sich die Sammlungen und Perspektiven immer wieder verändern und aktuelle wissenschaftliche Entdeckungen widerspiegeln.
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