Guaratinguetá, Stadtzentrum in São Paulo, Brasilien
Guaratinguetá ist eine Stadt im Bundesstaat São Paulo, die sich am Fuß der Mantiqueira-Berge erstreckt und auf einer Höhe von etwa 530 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Das Zentrum verbindet koloniale Architektur mit modernen Gebäuden und wird von breiten Straßen durchzogen, die auf den Fluss Paraíba do Sul zulaufen.
Die portugiesische Besiedlung begann am 13. Juni 1630, als Jacques Felix und seine Kinder eine Kapelle errichteten, die den Beginn der Ortschaft markierte. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Zwischenstopp auf der Route zwischen Rio de Janeiro und São Paulo.
Der Ortsname stammt aus der Tupi-Sprache und setzt sich aus den Wörtern gûyra, tinga und etá zusammen, was soviel bedeutet wie ein Platz, an dem weiße Reiher zusammenkommen. Diese Vogelart war früher in der Region häufig anzutreffen und prägte das Bild der Flusslandschaft, bevor europäische Siedler kamen.
Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, die meisten öffentlichen Gebäude und Kirchen liegen nah beieinander entlang der Hauptstraßen. Ein kleiner Flugplatz und mehrere Bahnverbindungen machen die Anreise aus größeren Städten unkompliziert.
Hier wurde Frei Galvão geboren, der erste in Brasilien geborene Heilige der katholischen Kirche. Francisco de Paula Rodrigues Alves, zweimaliger Präsident des Landes, stammt ebenfalls aus dieser Stadt und trug wesentlich zur Modernisierung Brasiliens zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei.
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