Viaduto do Chá, Stahl- und Betonviadukt im Zentrum von São Paulo, Brasilien.
Das Viaduto do Chá ist ein Viadukt im Zentrum von São Paulo, Brasilien, das sich 240 Meter über das Anhangabaú-Tal erstreckt und alte und neue Stadtteile verbindet. Die Konstruktion aus Stahlbeton ist 14 Meter breit und trägt Fahrzeuge und Fußgänger zwischen beiden Ufern des einstigen Flusslaufs.
Der erste Viadukt in São Paulo wurde 1892 mit einer Eisenkonstruktion eröffnet und verband die wachsende Stadt über das Tal. Im Jahr 1938 wurde er durch eine Betonbrücke mit doppelter Breite ersetzt, um dem steigenden Verkehrsaufkommen gerecht zu werden.
Der Name bezieht sich auf die Teeplantagen, die Ende des 19. Jahrhunderts in der Gegend von Morro do Chá wuchsen, bevor die Stadt darüber hinauswuchs. Menschen überqueren die Brücke täglich als Abkürzung zwischen den Geschäftsvierteln auf beiden Seiten des Tals.
Die Brücke dient sowohl Fußgängern als auch Autofahrern, die zwischen Rua Direita und Rua Barão de Itapetininga im Stadtzentrum wechseln möchten. Wer zu Fuß unterwegs ist, kann von den Gehwegen aus einen Blick auf das Tal und die umliegenden Gebäude werfen.
Von 1892 bis 1896 verlangte man für die Überquerung 60 Réis, weshalb der Viadukt im Volksmund „Viadukt der drei Vintens
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