Caraguatatuba, Küstengemeinde in São Paulo, Brasilien.
Caraguatatuba ist eine Küstenstadt in São Paulo, Brasilien, die sich zwischen dem Atlantik und den Bergen der Serra do Mar erstreckt. Die Küstenlinie verläuft über etwa 20 Kilometer und wechselt zwischen sandigem Strand, kleinen Buchten und felsigen Abschnitten, wo Wellen auf Felsformationen treffen.
Die Siedlung erhielt 1857 offiziellen Gemeindestatus, nachdem Zuckerrohrplantagen und kleine Fischerhäfen die Küste besiedelt hatten. Eine große Erdrutschkatastrophe im Jahr 1967 veränderte Teile der Landschaft dauerhaft und führte zu neuen Bauvorschriften in Hanglagen.
Der Ortsname stammt von einem Tupi-Wort und bedeutet „viele Bromlienbäume
Ein Großteil der Strände liegt direkt an der Hauptküstenstraße, sodass Besucher mit dem Auto oder Bus leicht zwischen ihnen wechseln können. Die südlichen Strandabschnitte sind meist ruhiger, während die zentralen Bereiche in der Nähe des Stadtzentrums mehr Infrastruktur und häufigere Busverbindungen bieten.
Ein kleines Folkloremuseum in einem alten Kolonialhaus zeigt Werkzeuge und Fotos von den Zuckerrohrplantagen, die einst das Wirtschaftsleben prägten. Besucher finden dort auch handgemachte Fischernetze und Kanus, die Fischer bis in die 1970er Jahre benutzten.
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