Estádio do Pacaembu, Mehrzwecksportanlage im Bezirk Consolação, São Paulo, Brasilien
Das Estádio do Pacaembu ist eine Mehrzweck-Sportanlage im Stadtteil Consolação in São Paulo, die ein Hauptstadion, eine Sporthalle, Tennisplätze und ein Schwimmbad für olympische Disziplinen vereint. Die gesamte Anlage erstreckt sich über einen parkähnlichen Komplex mit Zuschauerrängen, die sich entlang der natürlichen Hanglage verteilen.
Die Anlage wurde am 27. April 1940 in Anwesenheit von Präsident Getúlio Vargas eröffnet und markierte einen Wendepunkt für Sportbauten im Land. Jahrzehnte lang war sie Austragungsort für wichtige Fußballspiele und Leichtathletikveranstaltungen, bevor 2008 das Museum hinzukam.
Der Name stammt von einem Tupi-Wort, das flaches Tal bedeutet, und erinnert an die ursprüngliche Landschaft vor der Bebauung. Heute sieht man oft Besucher, die vor dem Fußballmuseum stehen und Fotos machen, während andere durch die Tribünen gehen und sich die alten Sitze ansehen.
Das Stadion hat Platz für 37.730 Zuschauer und liegt gut erreichbar in einem zentralen Wohnviertel mit Anbindung an mehrere Linien. Die Anlage ist bei Tageslicht am besten zu erleben, wenn Besucher die Tribünen und Außenbereiche erkunden können.
Die Architektur nutzt die natürliche Geländeneigung, um die Tribünen stufenförmig anzulegen, wodurch sich die Struktur harmonisch in die Landschaft einfügt. Der Entwurf stammt aus dem Büro von Ramos de Azevedo, einem der wichtigsten Architekten São Paulos zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
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