Vargem Grande do Sul, Gemeinde im Bundesstaat São Paulo, Brasilien
Vargem Grande do Sul ist eine Gemeinde im Nordosten des Staates São Paulo, die sich über ein hügeliges Gelände erstreckt. Das Siedlungsgebiet liegt auf etwa 720 Metern Höhe und wird durch drei größere Flüsse geprägt.
Der Ort entstand 1832 als Várzea Grande entlang einer historischen Handelsstrecke. Sein Status wechselte von einem Distrikt 1888 zur vollständigen Gemeinde 1922.
Der Ort trägt die Spuren seiner italienischen Siedler, die frühe soziale Organisationen gründeten und ihre Traditionen in der Gemeinschaft verankerten. Diese Einwanderer prägten die lokale Identität nachhaltig.
Das Gebiet ist über eine direkte Autobahnverbindung etwa 190 Kilometer von São Paulo-Stadt entfernt und leicht zu erreichen. Die Gemeinde bietet mehrere Unterkunftsmöglichkeiten für Besucher unterschiedlicher Budgets.
Das Gebiet war lange Zeit für Kaffeepflanzen bekannt, bevor es sich zur wichtigsten Kartoffelproduktionsregion entwickelte. Diese landwirtschaftliche Umwandlung machte den Ort für Großhändler und Verbraucher in der ganzen Region relevant.
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