Hortolândia, Industriegemeinde nahe Campinas, Brasilien.
Hortolândia ist ein Verwaltungsbezirk im Bundesstaat São Paulo, etwa 110 Kilometer nordwestlich der gleichnamigen Hauptstadt gelegen. Die Stadt erstreckt sich auf hügeligem Gelände in einer Höhe von rund 587 Metern und ist durch mehrere Hauptstraßen mit umliegenden Gemeinden verbunden.
Der Ort war früher als Jacuba bekannt und diente ab 1896 als Telegrafenstation entlang der Bahnlinie. Im Mai 1991 stimmten die Bewohner für eine Trennung von Sumaré und gründeten einen eigenen Verwaltungsbezirk.
Der Name stammt von früheren Gemüsegärten, die hier angelegt wurden, bevor sich die Stadt in ein Technologiezentrum verwandelte. Viele Einwohner arbeiten in nahen Fabriken oder fahren täglich nach Campinas, wodurch Wohnviertel und Gewerbegebiete nebeneinander liegen.
Die Stadt erreicht man am besten über die Rodovia Anhanguera oder die Rodovia dos Bandeirantes, beide führen aus São Paulo in Richtung Campinas. Fußgänger finden wenige zentrale Bereiche, daher ist ein Fahrzeug für längere Strecken sinnvoll.
Weniger als zwei Prozent des ursprünglichen atlantischen Regenwaldes sind heute noch vorhanden, das meiste verschwand seit den 1980er Jahren. Die Stadt trägt ihren Namen seit 1991, vorher hieß der Ort über neunzig Jahre lang Jacuba.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.