Barra da Tijuca, Modernes Küstenviertel in Rio de Janeiro, Brasilien.
Barra da Tijuca ist ein modernes Küstenviertel im Westen von Rio de Janeiro, das sich entlang eines etwa 17 Kilometer langen Sandstreifens am Atlantik erstreckt. Breite Alleen, Wohntürme, Einkaufszentren und Unterhaltungskomplexe prägen die Struktur dieses weitläufigen Bezirks, der von Lagunen und niedrigen Bergen im Hinterland begrenzt wird.
Bis in die 1970er Jahre blieb das Gebiet weitgehend unbebaut und bestand vor allem aus Lagunen, Sümpfen und Strandabschnitten. Der Bau der Schnellstraße Lagoa-Barra schuf die Verbindung zur Südzone der Stadt und löste ab Mitte der 1970er Jahre eine rasche städtebauliche Expansion aus.
Der Name bezieht sich auf die Sandbank an der Mündung der Lagune Jacarepaguá, die sich ins Meer erstreckt und einst ein markantes geografisches Merkmal der Region war. Heute spiegelt sich die entspannte Strandkultur in den offenen Plätzen, den ausgedehnten Grünflächen und den weitläufigen Radwegen wider, die Einheimische zum Joggen, Radfahren und für Outdoor-Sportarten nutzen.
Mehrere Buslinien und die Metro-Linie 4 verbinden das Viertel mit dem Zentrum und anderen Stadtteilen, während gut ausgebaute Straßen den Zugang mit dem Auto erleichtern. Für Besucher empfiehlt es sich, die Entfernungen zu beachten, da die Wege innerhalb des Bezirks oft lang sind und das Mieten eines Fahrrads oder die Nutzung von Taxis und Fahrdiensten hilfreich sein kann.
Das Viertel beherbergte während der Olympischen Sommerspiele 2016 zahlreiche Sportstätten und Wettkampforte, was zu umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen und dem Bau von spezialisierten Anlagen führte. Viele dieser Einrichtungen werden heute weiterhin für Training, Wettkämpfe und öffentliche Veranstaltungen genutzt und prägen das Stadtbild in einigen Bereichen.
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