Porto da Estrela, Kolonialhafen in Magé, Brasilien
Porto da Estrela ist ein ehemaliger Handelshafen an der Mündung der Flüsse Inhomirim und Estrela in der Metropolregion Rio de Janeiro. Heute sind dort Ruinen alter Lagerhäuser sichtbar, die einst Kaffee und andere Exportgüter aufbewahrten.
Der Hafen entstand als Exportzentrum während der Goldgewinnung in Minas Gerais und wurde zur wichtigsten Schnittstelle für den Transport von Gold und später anderen Waren. Der Standort war bereits 1767 auf topografischen Karten der Bucht eingetragen und behielt seine Bedeutung bis zum 19. Jahrhundert.
Der Ort war ein wichtiger Umschlagplatz während der Blütezeit des Goldabbaus und zog damals hochrangige Besucher an, die die wirtschaftliche Bedeutung der Region erkannten. Die Handelsrouten, die hier verliefen, verbanden das Landesinnere mit der Küste und prägten das Leben der Menschen in der Umgebung nachhaltig.
Das Gelände ist über die historische Königsstraße erreichbar, die alte Transportroute zwischen dem Landesinneren und der Küste. Der Besuch ist am besten zu Fuß möglich, wobei man festes Schuhwerk empfiehlt, da der Weg manchmal uneben ist.
Der Name des Ortes bezieht sich auf den Stern, der in alten Navigationskarten die Gegend markierte, was auf die Bedeutung für Seefahrer hinweist. Diese Bezeichnung zeigt, wie wichtig der Ort als Orientierungspunkt für Schiffe war, die zwischen dem Landesinneren und dem Meer verkehrten.
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