Méier, Wohnviertel in Rio de Janeiro, Brasilien.
Méier ist ein Wohnviertel in der Nordzone von Rio de Janeiro, in dem Wohnbauten, Geschäfte, Parks und öffentliche Plätze nebeneinander existieren. Der zentrale Bereich erstreckt sich entlang der Straße Dias da Cruz, wo sich die meiste kommerzielle Aktivität konzentriert.
Das Viertel entwickelte sich vom Ende des 19. Jahrhunderts an, als die Eisenbahn Rio de Janeiro erreichte und ländliche Flächen in ein städtisches Gebiet verwandelten. Diese Verbindung zur Eisenbahn prägte die Struktur und das Wachstum des Viertels nachhaltig.
Der Stadtteil ist Heimat verschiedener religiöser Gemeinschaften und Festlichkeiten, die das alltägliche Leben prägen. In den lokalen Läden und auf den Plätzen treffen sich Bewohner regelmäßig und bewahren damit Traditionen, die das Gesicht des Viertels mitgestalten.
Das Viertel ist durch Bahnhöfe und zahlreiche Buslinien gut mit der Innenstadt verbunden und leicht zu erreichen. Die Lage macht es einfach, sich in der Gegend zu bewegen und andere Teile der Stadt zu besuchen.
Verschiedene Gruppen von Einwanderern ließen sich hier in der frühen Neuzeit nieder und hinterließen ihre Spuren in der Architektur und den lokalen Bräuchen. Diese Vermischung von Einflüssen prägt bis heute das Aussehen und die Kultur des Viertels.
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