Morro da Babilônia, Berggipfel im Stadtteil Leme, Rio de Janeiro, Brasilien.
Morro da Babilônia ist ein Bergipfel zwischen den Stränden von Copacabana und Botafogo, der sich etwa 220 Meter über das Meer erhebt. Von verschiedenen Aussichtspunkten aus sieht man die Bucht von Guanabara und den Zuckerhut.
Im 18. Jahrhundert errichteten portugiesische Eroberer eine Festung auf dem Gipfel, um die Einfahrt zur Bucht von Guanabara zu überwachen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Festung von der brasilianischen Armee weiter ausgebaut.
Die beiden Gemeinden auf dem Berg werden durch bunte Wandmalereien geprägt, die von lokalen Künstlern gestaltet werden. Diese Kunstwerke zeigen die kreative Energie und den Gemeinschaftsgeist der Bewohner im alltäglichen Leben.
Die Wanderwege zum Gipfel dauern etwa 2 bis 3 Stunden und sind das ganze Jahr über zugänglich. Es gibt mehrere Einstiege durch die Leme-Gegend, die Wanderer wählen können.
Die Schichten aus Felsformationen wechseln sich mit einheimischem Wald ab und prägen das Aussehen des Berges. Portugiesische Siedler gaben ihm einen Namen, der diese ungewöhnliche Struktur widerspiegelt.
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