Túnel Rebouças, Tunnel in Brasilien
Der Túnel Rebouças ist ein Straßentunnel in Rio de Janeiro, der die Stadt durchschneidet und Menschen von Nord nach Süd ohne Umweg durch die Stadtmitte bringt. Er besteht aus zwei parallel verlaufenden Röhren und bewältigt täglich etwa 190.000 Fahrzeuge auf drei Spuren.
Die Konstruktion begann 1962 während einer Zeit, als Rio schnell wuchs und Autos immer häufiger wurden. Das Projekt wurde 1967 unter Bürgermeister Negrão de Lima eröffnet, dann 1969 erweitert, um mehr Gebiete zu verbinden.
Der Tunnel ist nach zwei Ingenieuren benannt, André und Antônio Rebouças, die im 19. Jahrhundert an brasilianischen Großprojekten arbeiteten. Die Namen und die Geschichte dieser Brüder sind im Stadtgedächtnis Rios verankert und erinnern an ihre Beiträge zur Infrastruktur des Landes.
Der Tunnel ist rund um die Uhr für den Verkehr offen, aber die Geschwindigkeit ist auf 90 Kilometer pro Stunde begrenzt und wird von Radargeräten überwacht. Es ist wichtig zu wissen, dass die Fahrt durch den Tunnel schnell geht, da die Röhren gut gepflegt und mit moderner Belüftung ausgestattet sind.
1987 und erneut 2007 verursachten Erdrutsche nach starken Regenfällen Blockaden im Tunnel, was zeigt, wie Naturgewalten die Infrastruktur der Stadt gefährden können. Diese Vorfälle führten zu Verbesserungen der Sicherheitssysteme und der Drainageeinrichtungen.
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