Staatlicher Park Pedra Branca, Staatspark im Westen von Rio de Janeiro, Brasilien
Der Parque Estadual da Pedra Branca ist ein staatliches Naturschutzgebiet im westlichen Rio de Janeiro, das sich oberhalb der 100-Meter-Höhenlinie über 12.494 Hektar erstreckt und Teile von 17 Stadtvierteln umfasst. Der Park schützt atlantischen Regenwald und mehrere Wasserquellen, die in das städtische Einzugsgebiet fließen.
Das Gesetz 2.377 vom 28. Juni 1974 hat dieses Schutzgebiet geschaffen, um Wasserquellen und atlantische Waldreste vor der städtischen Expansion zu bewahren. Diese Entscheidung markierte eine frühe Phase des Umweltschutzes in Rio de Janeiro.
Drei urbane Quilombos – Camorim, Cafundá-Astrogilda und Dona Bilina – bewirtschaften Gemeinschaftsgärten innerhalb der Parkgrenzen, in denen sie Anbaumethoden nutzen, die auf die Zeit der Sklaverei zurückgehen. Diese Gemeinschaften pflegen weiterhin ihre eigenen sozialen Strukturen und produzieren Lebensmittel auf kleinen Parzellen.
Besucher erreichen das Gebiet über mehrere Eingänge wie Pau da Fome, Camorim und Piraquara, die jeweils Wanderwege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit anbieten. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind für alle Routen empfehlenswert, da die Wege oft steil und uneben sind.
Der Gipfel der Pedra Branca auf 1.025 Metern ist der höchste Punkt der Stadt und besteht aus rosa bis hellem Granit. Von dort oben sieht man sowohl den Atlantik als auch die westlichen Vororte, eine Aussicht, die viele Besucher überrascht.
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