Marechal Hermes, Geplantes Wohnviertel in der Nordzone, Rio de Janeiro, Brasilien
Marechal Hermes ist ein Wohnviertel in der Nordzone mit breiten Straßen und organisierten Wohnblöcken aus verschiedenen Perioden. Das Gebiet verfügt über Schulen, Parks und einen zentralen Bahnhof, der den Stadtteil mit dem restlichen Rio verbindet.
Der Stadtteil wurde 1913 als Brasiliens erstes bundesweit geförderes Wohnprojekt gegründet, unter der Verwaltung von Präsident Hermes da Fonseca initiiert. Diese Gründung markierte einen neuen Ansatz für staatliche Wohnplanung im Land.
Das Armando Gonzaga Theater, entworfen von Architekt Affonso Eduardo Reidy, ist ein Ort für Aufführungen und künstlerische Veranstaltungen. Hier treffen sich Bewohner und Besucher, um Theater, Musik und andere kulturelle Darbietungen zu erleben.
Die Gegend ist mit der zentralen Bahnstrecke Brasiliens gut verbunden, was eine regelmäßige Fahrt zum Zentrum von Rio ermöglicht. Es ist am besten, tagsüber zu erkunden und die breiten Straßen für leichte Bewegung zu nutzen.
Der Stadtteil bewahrt noch etwa 165 ursprüngliche Wohnhäuser aus 1914, die europäische Arbeiterviertel als Vorbild hatten. Diese Gebäude bieten Einblicke in frühe Wohnbauarchitektur und zeigen, wie solche Projekte damals geplant waren.
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